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Stadtwerke Meerane treiben gemeinsam mit 34 Stadtwerken der Thüga-Gruppe den Ausbau erneuerbarer Energien bundesweit voran

(vom 15.03.2012)

Bestätigung erhält das Gemeinschaftsunternehmen vom rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, der die Eröffnungsrede bei der Einweihung der Windparks im Hunsrück hielt.

Stadtwerke Meerane treiben gemeinsam mit 34 Stadtwerken der Thüga-Gruppe den Ausbau erneuerbarer Energien bundesweit voran

Windkraftanlage Bestätigung erhält das Gemeinschaftsunternehmen vom rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, der die Eröffnungsrede bei der Einweihung der Windparks im Hunsrück hielt.


Die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, an der die Stadtwerke Meerane beteiligt sind, hat zusammen mit Roger Lewentz, dem rheinland-pfälzischen Innenminister, dem Projektentwickler juwi sowie geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und der Presse ihre beiden neuen Windparks am 13.03.2012 offiziell eröffnet. Die Windparks liegen in Rheinland-Pfalz in den Gemeinden Neuerkirch mit acht Enercon E-82 E2 Windkraftanlagen und Unzenberg mit fünf Vestas V90 (Gridstreamer) Anlagen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Energiewende und das Engagement der Thüga Erneuerbaren Energien: „Rheinland-Pfalz steht zur Energiewende und wir wollen unseren Beitrag dafür leisten. Wir unterstützen aktiv den Prozess der Dezentralisierung der Energieversorgung. Der Ausbau der Windenergie spielt dabei eine wichtige Rolle. Und wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung der kommunalen Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien." Bis 2030 sollen nach Willen der Landesregierung in Rheinland-Pfalz 100 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen werden. „Wir sehen uns durch die Politik in unserem Engagement bestätigt", so Uwe Nötzold, Geschäftsführer der Stadtwerke Meerane GmbH. „Die Windparks Neuerkirch und Unzenberg haben uns wirtschaftlich und technologisch überzeugt. Für unsere Entscheidung ist aber wesentlich, dass die Bevölkerung vor Ort die Projekte mitträgt", so Nötzold weiter. „Was uns von anderen Investoren unterscheidet, ist unser kommunaler Hintergrund. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, kommunale Anliegen bei Projekten zu berücksichtigen", so Nötzold weiter.

Gemeinsame Mission: Ausbau erneuerbarer Energien

Die Thüga Erneuerbare Energien hat seit ihrem operativen Start im April 2011 über hundert Projekte in Deutschland geprüft. Neben den zwei Windparks in Rheinland-Pfalz hat das Unternehmen noch einen weiteren Windpark im brandenburgischen Biebersdorf erworben. Bis 2020 wollen die Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien insgesamt eine Milliarde Euro in Projekte zur regenerativen Energieerzeugung investieren. „Sinn unserer Gesellschaft ist es, dass wir Kapital und Know-how bündeln und uns auch überregional an Projekten zur regenerativen Energieerzeugung beteiligen. Alles, was wir vor Ort nicht alleine realisieren können - entweder aufgrund der Gegebenheiten oder der Größe des Projekts - machen wir gemeinsam. So können Unternehmen wie die Stadtwerke Meerane die Energiewende lokal und überregional aktiv voran bringen", erklärt Nötzold.

Nachhaltige Energiegewinnung: CO2 -Einsparung durch Windkraft

Bei dem Projektentwickler handelt es sich um die juwi-Gruppe, die ihren Hauptsitz im rheinhessischen Wörrstadt in Reichweite der beiden Windparks hat. Zusammen mit den Gemeinden im Hunsrück hat juwi nach Flächen für Windkraftanlagen auf Gemeindeland gesucht. Insgesamt können auf den ausgewiesenen Flächen bis zu 110 Windkraftanlagen errichtet werden. 2014 wird in der Region um die beiden Windparks voraussichtlich drei Mal mehr Strom produziert als verbraucht. Erste Anlagen der beiden Windparks in Neuerkirch und Unzenberg sind bereits Ende des letzten Jahres ans Netz gegangen, alle übrigen sind Anfang 2012 gefolgt. Zusammen erzeugen die beiden Windparks eine Energiemenge, mit der 17.800 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr versorgt werden könnten. Die geplante jährliche Stromproduktion liegt bei circa 62,4 Millionen kWh. Jährlich können durch den Windpark rund 50.000 Tonnen CO2-Emissionen im Vergleich zur Stromproduktion mit Steinkohlekraftwerken eingespart werden.


 

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