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Messwagen soll Antwort liefern

(vom 30.06.2011)

Eine Störung hat um 13.52 Uhr Meeraner Haushalte und Unternehmen zwischen Annenstraße und Torgasse vom Stromnetz getrennt. Die genaue Ursache ist noch unklar. Kabelmessungen sollen Aufschluss bringen. Die Stromversorgung war innerhalb von zwei Stunden vollständig wiederhergestellt.

Messwagen soll Antwort liefern

Eine Störung hat um 13.52 Uhr Meeraner Haushalte und Unternehmen zwischen Annenstraße und Torgasse vom Stromnetz getrennt. Die genaue Ursache ist noch unklar. Kabelmessungen sollen Aufschluss bringen. Die Stromversorgung war innerhalb von zwei Stunden vollständig wiederhergestellt.    

„Seit 15.55 Uhr sind alle Kunden wieder am Netz", verkündet Patrick Kühni, Leiter Netze der Stadtwerke Meerane. Seit Bekanntwerden der Störung am Nachmittag sucht unser Netzbetrieb mit aller Kraft nach dem Auslöser des Stromausfalls.

Erste Vermutungen deuten darauf hin, dass durch zwei Mittelspannungsstörungen die Trafostationen Annenstraße und Pestalozziplatz ausgefallen sind. Sofort reagierten unsere Spezialisten vom Netzbetrieb. Zunächst wurde die Stromversorgung zwischen den Trafostationen Torgasse und Mühlgasse wiederhergestellt. Nachfolgend wurden über Umschaltung der Niederspannungsnetze die Abgänge der Trafostationen Annenstraße und Pestalozziplatz wieder versorgt. „Dabei speisen wir die Leistung anderer Trafostationen in die betroffenen Netzabgänge ein", erklärt Patrick Kühni.

Für die genaue Fehleranalyse wird eine hochsensible Messtechnik eingesetzt. Mit einem mobilen Messwagen werden alle Mittelspannungskabel, zunächst an der Trafostation Mühlgasse, auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft und die darauf befindlichen Fehler eingemessen. Nach Lokalisieren der genauen Lage des Fehlers wird unverzüglich mit den erforderlichen Tiefbauarbeiten begonnen. Der Kabelfehler wird nach Abschluss der Tiefbauarbeiten sofort repariert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich die ganze kommende Nacht andauern. Die zweite Mittelspannungsstörung wird der Netzbetrieb unmittelbar im Anschluss reparieren.

Wir schalten schnell

Um zukünftig Störungen noch schneller lokalisieren zu können, wurde in der Talstraße ein neues Schalthaus errichtet. Im August soll die neue Schaltanlage in Betrieb gehen.

„Für eventuelle Störungsfälle sind wir dann noch besser gerüstet, denn wir erhalten zukünftig alle Informationen direkt aus der Station über das Fernmeldenetz in unsere Leitstelle. So können wir die Störung schneller räumlich eingrenzen", erklärt Patrick Kühni, Leiter Netze bei den Stadtwerken. Schnelleres Lokalisieren einer Störung heißt auch: schnellere Wiederherstellung der Stromversorgung.